„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“ Matthäus 7.7,8

Warum muss ich bitten, wenn Gott schon weiß, was ich brauche?

Warum muss ich suchen, wenn Gott schon weiß, was ich finden muss?

Warum muss ich klopfen, wenn Gott schon weiß, dass ich an der Tür stehe?

Als Allwissend, weiß Gott schon alles. Nichts, absolut nichts, bleibt vor Seinen Augen verborgen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sind wie ein Foto in Seinen Händen.

Warum muss ich mich aber so bemühen, warum muss ich bitten, suchen, klopfen, kämpfen, beharren, bestehen, usw. opfern, um meine Rechte in Besitz zu nehmen, die in Jesus Christus in der Bibel versprochen werden?

Tatsächlich gibt es zwischen dem Wollen und dem Verwirklichen eine riesige Wüste, die überquert werden muss. Nur die Mutigen und Bestimmten können sie besiegen. Schüchterne, Feige, Ängstliche und diejenigen, die sich beim Überqueren der Wüste in Richtung des versprochenen Landes nur beschweren, kommen nicht bis ans Ziel.

Wie kann man wissen, wer es verdient es in Besitz zu nehmen und wer nicht? Die persönliche Intuition jedes Menschen.

Die Offenbarung der Größe Gottes auf dieser Welt ist nicht für Abenteurer oder Neugierige. Wer Seine Größe im eigenen Leben sehen will, muss zuerst die Größe seines Glaubens beweisen. Abraham hat die Größe seines Glaubens bewiesen, als er der Stimme Gottes gehorchte.

„Durch Glauben brachte Abraham den Isaak dar, als er geprüft wurde…“ Hebräer 11.17

Wenn Gott Seinen Freund Abraham prüfte, dann uns umso mehr!

Und mehr: Er verlangt nie etwas, was wir nicht machen können. Der Glaube, den Er uns gibt, dient dazu, Seinen Willen zu vollbringen.

Der Glaube ist individuell. Er beurteilt und entscheidet wer es verdient, die Versprechen in Besitz zu nehmen und wer nicht.

Obwohl alle Glauben haben, ist das Problem, dass nicht alle Mut dazu haben, seiner Intuition (des Glaubens) zu gehorchen.

Man kann die Vorteile des Glaubens nicht ohne die Nutzung dessen erreichen.

Ohne die Praxis des Glaubens ist es unmöglich Gott zu gefallen und Seine Vorteile zu verdienen.